E.G.S. Verein

Wer hart arbeitet, kann sein Schicksal verändern

Wer hart arbeitet, kann sein Schicksal verändern

Wer hart arbeitet, kann sein Schicksal verändern

2016 Guruji-mit-LichtGurujis Vortrag vom 19.01.2005

(Video Nr. 13 von Christian Steinke)

Heute sprechen wir weiter über Karma. Alles in unserem Leben beruht auf den Handlungen (karmas) in früheren Leben. Aufgrund dieser Handlungen wird ein Kurs (Verlauf) ausgearbeitet und festgelegt, wo wir geboren werden, wer unser Vater wird, unser Ehemann, unser Sohn, wer unsere Mutter sein wird, wer unser Bruder, alles wird aufgrund unserer Handlungen ausgearbeitet. Das sind unsere karmischen Beziehungen. Es wird auch festgelegt, in welcher Familie wir geboren werden, in welchem Land und an welchem Ort. Oder anders gesagt, unser Leben basiert auf unseren früheren Leben. Aber das bedeutet nicht, dass es genau nach dem Plan verlaufen wird, der anhand unseres Karmas ausgearbeitet wurde. Ihr könnt euer Leben verbessern. Durch harte Arbeit könnt ihr euer Schicksal verändern, und, indem ihr vermeidet, in die Fallen der Neun Planeten zu geraten. Die Neun Planeten geben euch kosmische Strahlung entsprechend eurem Karma. Indem ihr das Mantra des Planeten rezitiert, von dem ihr wenig kosmische Energie bekommt, könnt ihr mehr Strahlung erhalten. Es ist dann so, dass das, was wahrscheinlich passieren sollte, nicht geschieht, es werden dann nur zehn oder zwanzig Prozent davon eintreten, achtzig Prozent werden nicht eintreten. Das bedeutet, dass ihr euer Schicksal verändern könnt. Angenommen, jemand sollte Arzt werden. Aber dann arbeitet er in der Schule und im Studium nicht hart, sondern ist dauernd unterwegs, nimmt Drogen, raucht, trinkt usw., dann wird er kein Arzt, nicht wahr? Weil er sich nicht bemüht! Andererseits kann jemand, für den es nicht vorgesehen war, dass er oder sie Arzt würde, vielleicht Arzt werden. Wenn Gott sieht, dass die Person hart arbeitet, dann wird Er ihr helfen, die Neun Planeten werden sie unterstützen und dann kann diese Person vielleicht Arzt werden. Das Schicksal, mit dem ihr geboren wurdet, euer gesamtes Schicksal könnt ihr mit harter Arbeit verbessern. Ihr solltet mit Hingabe, mit Eifer und viel Begeisterung arbeiten, ehrliche Arbeit kann euer Schicksal verändern.

Vom Lastenträger zum Millionär

Ich gebe euch ein Beispiel: Es gab jemanden, der in einer sehr armen Familie geboren wurde. Er verdiente fünfhundert Rupien im Monat und musste dafür schwere Dinge von einem Geschäft zu einem anderen tragen. So verdiente er sein Geld. Im Laufe seines Lebens von etwa achtzig Jahren wurde er Milliardär. Inzwischen hat er seinen Körper verlassen, aber der Wert seines Geschäftes, der Fabriken und des übrigen Vermögens beläuft sich inzwischen auf 100 000 Crores (1 Crore = 10 Millionen), das sind viele Milliarden Rupies, das verdiente er allein in seinem Leben. Heute gab es einen Bericht über seine beiden Söhne in der Zeitung. Ihr Vater hatte alles aufgebaut, mit 500 Rupien im Monat hatte er angefangen und besaß am Ende 70000 Crores. Seine Söhne haben dieses Vermögen bis auf 100 000 Crores vermehrt. Anhand dieser Geschichte bekommt ihr eine Idee, wie sehr man sein Schicksal verändern kann.

Wie Baba sagt: „Alles was geschieht, geschieht aufgrund eures Karmas.“ Aber ihr solltet nicht zu Hause sitzen und sagen: „Alles ist Karma. Ich will dies nicht tun, ich will das nicht tun.“ Nein. Baba sagt: „Das Schicksal entwickelt sich durch eure Handlungen, aber mit harter Arbeit, durch Anstrengung könnt ihr das gesamte Schicksal umkehren.“ Wenn ihr meditiert, bekommt ihr zum Beispiel mehr Energie, ihr gewinnt die Gnade Gottes. Und egal, welche Arbeit ihr verrichtet, ihr werdet mit der Hilfe Gottes dabei Erfolg haben. Aber eure Bemühung muss ehrlich sein und vom Herzen kommen, und ihr müsst hart arbeiten. Wenn diese drei Dinge zusammenkommen, könnt ihr euer Schicksal verändern. Sitzt also nicht zu Hause herum und vergeudet eure Zeit nicht! Das menschliche Leben ist etwas Seltenes. Nach Tausenden von Jahren bekommt ihr eine Geburt als Mensch. Manchmal kann natürlich auch jemand sofort wiedergeboren werden, aber das ist eine seltene Ausnahme. Menschen werden nach Tausenden von Jahren geboren, nachdem sie in verschiedenen Körpern und an verschiedenen Orten waren, und dann sind sie für hundert Jahre als Mensch auf der Erde – hundert Jahre ist die Lebenszeit im Kaliyuga. Nutzt also diese Zeit, die ihr auf der Erde bekommen habt, um euch zu erlösen, um euer Karma abzutragen und um anderen zu helfen, damit ihr Befreiung bekommen und den Kreis der Wiedergeburten verlassen könnt. Ihr könnt euer Schicksal verändern. Ich kann euch viele Beispiele nennen, dass jemand sehr arm geboren wurde und einen äußerst hohen Status erreicht hat, und dies nicht nur materiell oder politisch, auch spirituell sind viele sehr hoch aufgestiegen.

Das Beispiel von Jnaneshwar

Ich will das Beispiel einer Person erzählen, die vor etwa 1200 Jahren in einer sehr armen Familie geboren wurde. Sein Name war Jnaneshwar und er lebte nur 21 Jahre. Mit 21 verließ er seinen Körper, aber spirituell setzte er auf der Welt ein Zeichen. Heute kennt man sein Buch als Jnaneshwari. Jnaneshwar schrieb die Bhagavad Gita neu, die Unterweisungen, die Krishna Arjuna gegeben hatte. Im Alter von 21 Jahren schrieb Jnaneshwar das gesamte Jnaneshwari. Es gibt kein anderes Buch, das in allen Einzelheiten die Verzweigung (Auswirkungen) so genau erläutert. Jnaneshwar wurde in einer sehr armen Familie geboren – obwohl natürlich, er war göttlich – aber aufgrund seiner Anstrengungen wuchs er spirituell zu solcher Höhe, dass er mit 21 Jahren seine Arbeit beenden konnte und ging.

Wie Jesus sich auf Seine Aufgabe vorbereitet hat

Ich habe euch jetzt zwei Beispiele genannt, eines über materiellen Gewinn, eines über spirituellen Gewinn. Anhand dieser beiden Beispiele könnt ihr sehen, dass ihr viel Gutes für euch tun könnt. Nehmt zum Beispiel Jesus: Wisst ihr, dass Jesus in seinen frühen Jahren hier in Indien war. Zwanzig Jahre lang meditierte er im Himalaya, führte Atemübungen durch und praktizierte strenge spirituelle Übungen(tapascharya) im Himalaya. Ihr wisst das nicht, ich sage es euch. Er war zwanzig Jahre hier in Indien. Hier bekam er all seine Kräfte (Siddhis), seine Fähigkeit zu heilen usw., dann ging er zurück in sein Land und begann mit seiner Arbeit. Er starb nicht am Kreuz, später erst verließ er seinen Körper. Er kam zurück nach Indien, sein Grab ist in Srinagar in Kashmir.

Den Kreislauf der Wiedergeburt verlassen

Menschen können Wunderbares erreichen, weil sie ein Teil Gottes sind. Was ich damit sagen möchte ist, dass ihr kein Leben der Entsagung führen und euch nicht am Leben freuen solltet. Freut euch des Lebens, aber meditiert, führt Atemübungen durch, entwickelt euch spirituell, helft anderen Menschen, verrichtet selbstlosen Dienst (Seva), und ihr werdet feststellen, dass es lebenswert ist, als Mensch auf der Erde zu leben. Wenn ihr Fleisch, Tiere, esst und Frauen nicht achtet, wird euer Gemüt wie das Gemüt eines Tieres. Das, was ihr esst, wird die Eigenschaften eures Gemütes bestimmen. Dann gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Mensch und Tier. Menschen sind eine so hochstehende Spezies, und dennoch kommen wir runter zu einer sehr niedrigen Stufe und handeln wie Tiere, töten, vergewaltigen, rauben, kommen auf nicht wirklich rechtschaffenem Weg zu Geld. Sie gehen nicht den rechtschaffenen Weg und begehen so viele Sünden, indem sie sich wie Tiere verhalten, so kommen sie zur niedrigsten Stufe des Menschseins, der eines Tieres, herunter, anstatt zur Göttlichkeit aufzusteigen und göttlich zu werden. Wenn ihr all dieses Wissen erwerbt, Spiritualität lebt und anderen Menschen helft, wird euch dies helfen, in den Augen Gottes hoch aufzusteigen. Das wichtigste dabei ist „in den Augen Gottes“. Jeder kann leben wie ein Tier, aber ihr solltet wie wirkliche Menschen leben, die ein Teil Gottes sind. Das ist äußerst wichtig. Und ich kann euch sagen, dass es in diesem Leben möglich ist, dass ihr den Kreislauf der Wiedergeburten verlasst. Gibt es noch Fragen?

Nicht alles, was in der Bibel steht, ist richtig

Devotee: Du sagst immer, dass es nicht gut ist, Fleisch zu essen und Du erklärst auch jedes Mal den Grund. Ich frage mich, wie Jesus dann ein Wunder mit Brot und Fisch wirken konnte.

Guruji: Wer?

Devotee? Jesus.

Guruji: Jesus hat keinen Fisch gegessen. Es steht in der Bibel, aber es ist nicht richtig. Er ist der Sohn Gottes. Wie kann er jemand anderen töten und dann essen? Er ist göttlich. Es steht in der Bibel, aber es stimmt nicht, dass Jesus Fisch aß. Angenommen, ich töte euch und esse davon, wie wird es euch dabei gehen? Sehr schlecht, nicht wahr? So geht es auch dem Fisch, es ist ein und dieselbe Seele. In einem von euren Leben könnt ihr auch ein Fisch sein. Es ist dieselbe Seele, die Seele ist göttlich. Wenn ihr jemanden oder etwas tötet und es esst, ist das so, als würdet ihr euch selber töten. Wenn ihr nicht getötet und gegessen werden wollt, wie könnt ihr da etwas anderes töten und essen? Das solltet ihr verstehen.

Devotee: Ich hatte erwartet, dass alles vollkommen wahr ist, was in der Bibel steht.

Guruji: Gewisse Dinge in der Bibel sind nicht korrekt. Sie wurden später geschrieben. Eine andere Sache ist zum Beispiel, dass an bestimmten Stellen in der Bibel erwähnt wird, dass Jesus sagte: „Ich werde wiederkommen.“ Das bedeutet, dass Jesus wiedergeboren werden würde. Es bekundet, dass es Reinkarnation gibt, aber nirgendwo in der Bibel wird erwähnt, dass es Reinkarnation gibt. Das Kapitel über Reinkarnation wurde entfernt. So kam es dazu, dass gewisse Dinge in der Bibel, ganz wenige, nicht ganz richtig sind. Wir müssen also die Logik heranziehen, wir müssen unseren Verstand einsetzen und schauen, was richtig und was falsch ist. Deshalb hat Gott uns das Unterscheidungsvermögen gegeben, damit wir zwischen Gut und Schlecht unterscheiden und dem, was gesagt wird, nicht blind folgen. Denkt nach und klärt die Dinge! Gibt es noch weitere Fragen?

Der rote Punkt auf der Stirn

Devotee: Warum macht man diesen Punkt auf der Stirn?

Guruji: An dieser Stelle (zwischen den Augenbrauen) befindet sich das Agya chakra. Es ist ein Super-super-super-Computer, in dem alle Ereignisse der Vergangenheit, von Milliarden von Jahren, gespeichert sind – in diesem kleinen Ding, dem Dritten Auge. Wenn ihr eure Energie entwickelt, könnt ihr dort alles sehen wie im Fernsehen. Wenn ich meine Augen schließe, kann ich alles sehen, es ist nur so, dass ich darüber nicht reden soll. Was ich euch zu vermitteln versuche ist, dass dieser Punkt (Tika) aus Chandanam (rötlich-braunes Holzpulver) eine Hilfe für die Konzentration ist. Es ist ein Punkt, und ihr konzentriert euch auf diesen Punkt. Es hilft euch, euer Drittes Auge zu entwickeln. In dieser Zeit tragen Männer diesen Punkt nicht, nur die Frauen. Aber eigentlich sollten alle Chandanam an dieser Stelle aufragen, um sich konzentrieren zu können, wann immer ein Problem auftaucht. In früheren Zeiten handelten die Menschen in Indien niemals in Eile. Sie schlossen ihre Augen, nutzten den Punkt, konzentrierten sich, schauten nach, was richtig und was falsch war, und handelten erst dann. Aber jetzt im Kaliyuga tragen viele Menschen den Punkt nicht mehr auf der Stirn. Tatsächlich haben sie das Wissen darüber verloren. Das ist der Grund. Gibt es weitere Fragen? OM OM OM

Baba ist eine Inkarnation von Shiva und Shakti. Ich erzähle euch ein großes Geheimnis. Babas Shakti ist in Seinem Dritten Auge. Deshalb bekommt Sathya Sai Baba diesen Punkt nicht, denn er würde Shakti behindern.


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