E.G.S. Verein

Guruji

Sri Kanti Parshuram – Sathya Sai Baba sagte zu Ihm:

“Du bist mein General.” 

Mit Bürgerlicher Name hieß Er guruji_3Generalmajor Kanti Atmaran Taylor. Er wurde am 25. Dezember 1934 geboren. Als Spiritueller Meister trug Er den Namen “Sri Kanti Parshuram” und wurde von Seinen Anhängern liebevoll “Guruji” genannt.

Kindheit, Jugend und Familie

Als Er drei Jahre alt war, verlor Er seinen Vater durch einen Unfall in Südafrika. Er wuchs mit zwei Geschwistern im indischen Bundesstaat Gujarat auf.

Im Alter von etwa sieben Jahren begann Er von sich aus mit  Seva, dem selbstlosen Dienst: Täglich reinigte Er mit einigen anderen Schülern die offenen Abwasserkanäle in den Straßen von Müll. Als Guruji elf Jahre alt war, herrschte in Seinem Wohnort die Pest. Mit einigen jungen Leuten ging Er täglich in das Camp, in dem die Kranken isoliert wurden, und versorgte und pflegte sie. Keiner der Jungen erkrankte. Später war Er ein vorbildlicher Ehemann und fürsorglicher Vater für seine vier Kinder.

Militärdienst

Guruji war 35 Jahre im Dienst der indischen Armee. In dieser Zeit gab es vier Kriege, in denen Er das Vaterland verteidigte, wie es in den vedischen Schriften als die Aufgabe der Kriegerkaste beschrieben wird. Durch die Art, wie Er als Generalmajor seine Untergebenen führte, gab er ihnen ein Beispiel für rechtschaffenes Handeln.  Er lehrte sie grundlegende spirituelle Dinge und führte täglich Bhajansingen durch.

Kurz bevor Er in die zweithöchste Position in der indischen Armee befördert werden sollte, rief Sai Baba Ihn zu Sich und sagte zu Ihm: “Du bist mein General.” Daraufhin ging Er 1989 in den Ruhestand und widmete sich ganz Seinen Spirituellen Aufgaben.

Spirituelle Arbeit

Im Jahre 1989 ließ Sai Baba durch Guruji die Bedeutung des riesigen unterirdischen Höhlen-Tempel-Komplexes Patal Bhuvaneshwar im Himalaya in der Nähe von Chandigarth entdecken. Damit zeigte Er auf, dass die Berichte in den Puranas wahr sind und sich die Prophezeiungen von Adisheha aus dem Sathyayuga bewahrheitet haben. Mit der Freigabe von Patal Bhuvaneshwar, in deren Felswänden sich Formen göttlicher Aspekte manifestiert haben, überzeugte Sai Baba den heutigen Menschen von der Existenz des Himmels auf der Erde. Die Öffnung dieser heiligen Höhe wird ausführlich in dem Büchlein „Die Höhle des Himmel im Himalaya – Sai Baba öffnet und Patal Bhuvaneshwar“ von G. K. Karnavar beschrieben.

1995 rief Er Dr. Gertrud Perach in der Meditation zu sich. Sie wurde seine “Assistentin”.

Im Jahre 1998 wurde Guruji von Sai Baba in Kodaikanal in Seine nun beginnende Aufgabe als Spiritueller Meister eingeweiht, indem Sai Baba Ihm die ganze Shiva-Energie und das Shiva- Bewusstsein übertrug. Damit der Spirituelle Meister die Seele zu Gott zurückführen kann, benötigt Er die Shiva-Energie, um das Ego des Menschen zu kreuzigen. Guruji ist eine vollkommene Parshuram-Inkarnation. Darum trägt er als Spiritueller Meister den Spirituellen Namen “Sri Kanti Parshuram”.

Hintergrund: Parshuram

ist die sechste Vishnu-Inkarnation. Als unsterbliche Meister-Seele lebt Er ewig in tiefer Meditation in einer Höhle im Himalaya. Von Zeit zu Zeit manifestiert Er sich in einem zweiten Körper. So erschien Er als Jesus, Jnaneshwar, Sri Swami Akkalkot und zuletzt als “Gururji” Sri Kanti Parshuram.

Guruji reiste in viele Länder, um dort auf unauffällige Weise höchstes Wissen zu lehren und Seinen Devotees zu helfen. Unter anderem wirkte Er in Südafrika, England, Deutschland, Italien, in der Schweiz und in Dubai.
In Freiburg initiierte er das Sri Kanti Parshuram Network, ein Interessenskreis spiritueller Menschen um Dr. Gertrud Perach, die den Brfreiungsweg gehen und sich als Gruppe Sai Baba als Werkzeug für Seine Arbeit zur Verfügung stellen.

Soziale Hilfeprojekte

In Rishikesh (Südindien) rief Er eine Reihe sozialer Projekte ins Leben, mit denen er uns Sein Vorbild an rechtschaffenem Handeln lehrte. Nach Seinem Tod wurden diese Projekte beendet.

Zur Finanzierung Seiner Projekte und zur Verbreitung Seiner Lehre regte Er zu Lebzeiten  die Gründung von zwei Vereinen an: Den Spendenverein Education and Health for poor children in India, Asia and South America Förderverein e.V.“, der Seine Hilfsprojekte umsetzt, und den E.G.S. – Verein für Erziehung, Gesundheit und Spiritualität e.V., der Seine Lehre verbreitet und den Spendenverein finanziell unterstützt.

2007 führte Guruji Dr. Gertrud Perach zu einem neuen Schulprojekt in Puttaparthi, das die Vereine nach Seinem Vorbild seither unterstützen.

Opfer für den Weltfrieden

Guruji organisierte im Januar 2004 ein Mahayagya (großes Opfer) für den Weltfrieden, an dem sich viele Devotees aus unterschiedlichen Ländern beteiligten. Im Verlaufe des Mahayagyas nahm Er sehr viel Karma auf sich. Am 23. November 2005 leitete Guruji die Abschlusszeremonie. Danach traten verstärkt gesundheitliche Probleme bei ihm auf. Am 27.03.2006 verließ Sri Kanti Parshuram Seinen Körper.

Einige Tage vorher hatte Er in Gegenwart vieler Devotees zu Dr. Gertrud Perach gesagt, dass sie von Deutschland aus die Spiritualität unter den Menschen verbreiten solle, um Seine Arbeit fortzusetzen. Gruruji gab und gibt ihr auch heute noch das gesamte Wissen, das sie für ihre Aufgabe benötigt.


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