E.G.S. Verein

Die Spirituelle Bedeutung der Puja

Gertrud Perach übergibt Opfergaben an Maa-Shakti

Gertrud Perach übergibt Opfergaben an Maa-Shakti

Spirituelle Selbstreinigung:

Puja ist kein Ritual, sondern eine Zeremonie, eine von Gott gegebene Anleitung. Sie ist Selbstreinigung und hat große spirituelle Bedeutung für die individuelle spirituelle Entwicklung.

Puja gesprochen von Gurui, Mai 2004

In der Zeremonie, die Guruji uns gelehrt hat, verehren wir die Gottesaspekte Ganesha, den Weltenherrscher, der Hindernisse beseitigt, Maa-Shakti die Göttin der Lebenskraft, Die neun Planeten als Hüter unseres Schicksals und Shiva den Zerstörer des Bösen. Mit den Opfergaben übergeben wir ihnen unsere Gedanken und Gefühle. So reinigen wir unser Gemüt von negativen Tendenzen und bitten die  eingeladenen Gottesaspekte um ihre Hilfe für den kommenden Tag. Die Puja schenkt uns innere Ruhe und Kraft und ist als morgendliche Reinigungszeremonie eine spirituelle Unterstützung für die alltäglichen Anforderungen. Bei regelmäßiger Durchführung fördert sie unsere geistige Entwicklung.

Die Bedeutung der Opfergaben

Bei der Puja opfern wir den verschiedenen Gottesaspekten Wasser, Blüten, Blätter und Früchte:

9_Puja-Ausschnitt

Speisen für Ganesha, den Beseitiger von Hindernissen

Wasser bedeutet, unsere Tränen der Freude und des Kummers zu opfern. Wir versprechen der Göttlichen Mutter (Sai), dass wir in Freude und Leid gleichmütig bleiben.

Die Blüte weist aufs Herz hin, was wiederum für Liebe steht. Indem wir Blüten opfern, sagen wir Baba, dass wir Ihn lieben. Er sagt: „Ich benötige eure Liebe nicht. Liebt mich, indem ihr mich in anderen seht.“ Baba möchte, dass wir jedermann als einen Teil von Gott behandeln und entsprechend lieben. Indem wir alles lieben, können wir die sechs Dämonen in uns – Zorn, Gier, Selbstsucht, sinnliche Begierden, weltliche Wünsche und Eifersucht – loswerden.

Das Blatt symbolisiert den physischen Körper. Baba möchte, dass wir allen dienen, nicht nur materiell, sondern hauptsächlich spirituell, indem wir Menschen auf den rechten Weg bringen.

Früchte zu opfern bedeutet, seinen eigenen von den sechs oben erwähnten Dämonen beherrschten Geist darzubringen. Diese Dämonen veranlassen uns, Sünden zu begehen. Wir bitten Gott, uns bei der Beseitigung der Dämonen zu helfen. Auch positives Karma muss beendet werden. Wir können es Gott schenken.

 


Print page

Cookies ermöglichen es uns, unsere Dienste anzubieten. Mit der Nutzung unserer Dienste akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Mehr Informationen