E.G.S. Verein

Die Mantrameditation

Japa mala. Prayer beads made from the seeds of the rudraksha tree. Isolated on white background

Din rezitierten Mantren werden mit Hilfe einer Gebetskette (Japamala) gezählt.

„Mantra“ ist Sanskrit und bedeutet „das, was rettet“.

Heilige Worte aus den Veden:

Mantren sind heilige Worte und Verse aus den Veden, die als Gesänge und Gebetsformeln rezitiert oder gesungen werden. Es gibt Millionen von Mantren.

Die kleine Anzahl von Mantren, die wir kennen, sind im Wesentlichen eine Anrede für verschiedene Gottesaspekte. Das Rezitieren dieser Mantren (laut oder in Gedanken), aber auch schon das konzentrierte Lauschen der Rezitation von Mantren hat eine reinigende Wirkung und kann zu spiritueller Erfahrung führen.

Eine besondere Stellung hat das Gurumantra. Das ist ein Mantra, das ein spiritueller Meister einem von Ihm akzeptierten Schüler gibt und das dieser geheim hält. Er wiederholt es still in seinem Innern und meditiert darüber. Im Thomas-Evangelium wird berichtet, wie Jesus Seinem Jünger Thomas ein geheimes (Guru-) Mantra gab. Aber auch die nicht geheimen, allgemeinen Mantren stellen ein spirituelles Heilmittel dar.

Das Mantra „Om Namo Bhagavate Sai Nathaye“, das beim Mahayagya rezitiert wird, bedeutet: „Ich verneige mich vor Dir, oh Gott, der Du uns Schutz und Führung gibst.“

Das  Maha Mrityunjaya Mantra ist das Lebens-Todes-Mantra. Es hat die Kraft, das Schicksal eines Menschen zu verändern, das dieser sich durch seine früheren karmischen Handlungen erschaffen hat.

Mehr zum Thema:

Beitrag: Das Geheimnis der Mantrameditation
Wissenswertes: Die Mala oder Japamala
Wissenswertes: Die Veden
Schlagwort: Mantrameditation


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